Burnout

Das Burnout-Syndrom ist heute in aller Munde und es betrifft bei weitem nicht mehr nur den gestressten Manager. Das Zusammenspiel vieler Faktoren führt zu einem Zustand vollkommener Erschöpfung. Betroffene haben es häufig schwer, mit ihren Beschwerden ernst genommen zu werden, was wohl auch an der Vielfalt der Symptome liegt. Oftmals wird mit einer Psychotherapie behandelt. Aus ganzheitlicher Sicht wäre es aber wichtig, neben der Psyche weitere Ursachen in Betracht zu ziehen. 

Typische Burnout-Symptome

  • Schlafstörung / Konzentrationsstörung
  • Kopfschmerzen / Schmerzen im gesamten Körper
  • Depressive Verstimmung / Antriebslosigkeit
  • Gereiztheit / Aggression / Panikattacken
  • Herzrhythmusstörung / Herzrasen
  • Chronische Infektanfälligkeit
  • Erschöpfung / chronische Müdigkeit

Liegt die Ursache wirklich (nur) im Bereich der Psyche? Meine Erfahrung sagt „NEIN“.

Burnout fängt in der Zelle an und nicht im Kopf. 70 Billionen Körperzellen produzieren ständig Energie, v. a. in den Kraftwerken der Zelle, den sog. Mitochondrien. Beim Burnout kommt diese Energiebildung ins Stocken bis hin zu einem völligen Zusammenbruch. Mikronährstoffmangel, exzessiver Sport, Nebennierenschwäche (z. B. durch anhaltenden Stress), Halswirbelsäulenprobleme (z. B. durch einen Unfall), chronische Infektionen (Borrelien, Epstein-Barr-Virus u. a.) und Giftbelastungen des Körpers (z. B. Rauchen, Alkohol, Zahnmetalle, Umweltgifte) führen langfristig zu einem GAU im Zellkraftwerk. Das ist anhand moderner Labordiagnostik auch erfassbar.

Ziel der Therapie ist es, herauszufinden, wie Betroffene die Einflussfaktoren selbst auf einfache Weise beeinflussen können.

Denn Burnout ist kein Schicksal, sondern vermeidbar!!!

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